Schachklub Weisse Dame Hamburg von 2002 e.V.




3 Wettkämpfe - 3 Siege

| 25.01.2026 | #184
Am Freitag, den 23.1. hatten gleich drei unserer Teams Heimspiele. Den Auftakt machte dabei unsere 3.Jugend gegen den SKJE. Obwohl es "nur" die Jugendbezirksliga war, die vierthöchste Jugendliga, wurden auf beiden Seiten relativ starke und routinierte Spieler eingesetzt, die bereits Teilnehmer an Hamburger Einzelmeisterschaften waren. So entwickelte sich ein spannender Wettkampf auf Augenhöhe.

Arthur hatte Eröffnungsprobleme und musste sich geschlagen geben. Leopold und Matteo konnten uns dann in Führung bringen. Nach zwei Stunden konnte Tom dann seinen Materialvorteil verwerten. Lukas hatte lange einen Mehrbauern im Turmendspiel, musste dann aber den Punkt teilen. Etwas glücklich gewann Tobias seine leicht schlechtere Stellung, da sein Gegner in Zeitnot den Faden verlor. So konnten wir 4,5:1,5 gewinnen.

Der erste Wettkampf der 5.Herren (unser Team hat ein Durchschnittsalter unter 15 und das auch nur dank "Rentner" Bernhard) startete denkbar unglücklich. Joshi übersah leider im fünten Zug eine Drohung auf f2 und verlor nach wenigen Minuten. Justus teilte den Punkt in etwas besserer Stellung nach einer knappen Stunde. Bernhard spielte eine strategisch gute Partie und konnte seine aktiveren Figuren in Materialvorteil verwandeln.

Blieb noch Marathonmann Leopold. Wer bis hierhin aufmerksam gelesen hat, dürfte bemerkt haben, dass Leopold bereits am Nachmittag in der Jugend mitgespielt hat. Eine Pizza später spielte er die nächste Partie. Nachdem er schnell eine Qualität gewonnen hatte, rechnete der Trainer mit einem entspannten Sieg. Beim nächsten Blick aufs Brett hatte Leopold dann ein hoffnungsloses Turmendspiel mit zwei Minusbauern auf dem Brett. Er überlegte, ob er ihm dazu raten sollte, die Partie aufzugeben, um Kräfte für die HJET zu schonen, verwarf den Gedanken aber.

Eine Stunde später wunderte er sich, dass die Partie noch immer läuft und noch mehr darüber, dass inzwischen beide Spieler nur noch einen Turm und jeweils einen Bauern hatten. Die gegnerischen Freibauern waren verschwunden. Die Stellung war Remis. Der Trainer überlegte, ihm zu raten, Remis anzubieten, entschied sich aber dagegen. "Soll er halt noch irgendwas ziehen, er wird es schon selbst merken, dass da nicht mehr geht", waren seine Gedanken. Dann tauschten sich die Türme und es entstand ein Bauernendspiel, in dem Leopold drohte, den gegnerischen Bauern zu gewinnen. Die Stellung (Weiß: Kf3 Bg4 Schwarz Kh4 Bg5) war allerdings noch immer Remis, falls Weiß Kf2 zieht, um nach Kxg4 mit Kg2 in die Opposition zu gehen. Weiß gab allerdings auf. Mit diesem 2,5:1,5 Sieg nach knapp drei Stunden war beim besten Willen nicht zu rechnen.

Die 2.Herren hatten es mit der sehr jungen Mannschaft aus Blankenese zu tun. Trainer Florian meinte nach ungefähr zwei Stunden Spielzeit, dass wir den Wettkampf verlieren werden.

Das erste Ergebnis kam dann von Deniz. Er nahm im Mittelspiel ein Remisangebot an. Die Eröffnung lief nicht ganz so gut für ihn, da er im zweiten Zug vergessen hatte, was er eigentlich spielen wollte. Mit Anfang 30 wird man halt langsam etwas tüdelig meinte er. Leonard hingegen konnte sich sehr viel mehr Theorie merken und lieferte sich ein wildes Eröffnungsgefecht mit seinem Gegner. In Zug 13 verließ er die Theorie, sein Gegner nutze diesen Fehler aber nicht und ab da lief die Partie sehr deutlich zu seinen Gunsten. Damentausch, Läuferpaar, Mehrbauer.

Der Sieg von David S war nicht durchgehend zu erwarten. Dass die Eröffnung dabei gefreestylt wird, war nur temporär kritisch. Dazu kam irgendwann auch noch eine kaputte Königsstellung. Da sein Gegner aber darauf verzichtete, zwei Türme für Dame, Bauer und Angriff zu tauschen, konnte er die Partie doch noch drehen.

Der Sieg von David M war verdient. Im Endspiel hatte er die aktiveren Figuren und die Angst der Trainer vor einem gegnerischen Freibauern war laut Engine unbegründet.

Der hochmotivierte Ersatzspieler Marvin ("wollen wir Remis machen, dann können wir endlich ein Brettspiel spielen") konnte sein besseres Endspiel leider nicht gewinnen, da sein Gegner mit einem hübschen Mattmotiv eine Zugwiederholung erzwingen konnte.

Apolo stand nach der Eröffnung höchst bedenklich, fand sich in der komplizierten Stellung dann besser zurecht als sein Gegner und konnte in ein gewonnenes Endspiel abwickeln.

Anton kam gut aus der Eröffnung, vergaß dann aber seinen eigenen Angriffsplan, ließ zuviel Gegenspiel am Damenflügel zu und verlor.

Tom konnte seine Partie ebenfalls gewinnen, auch wenn er in der Eröffnungsphase einige bange Momente überstehen musste.

Am Ende konnten wir also 6:2 gewinnen, auch wenn eine 3:5 Niederlage durchaus auch ein realistisches Ergebnis gewesen wäre. Aber am heutigen Tag hatten wir in allen drei Kämpfen das nötige Quentchen Glück auf unserer Seite, uns vor zwei Wochen noch fehlte.



6. Herren weiterhin erfolgreich unterwegs

Rene Mandelbaum | 25.01.2026 | #183
Am Donnerstag, den 22.1. hatte das "Familienteam Jansen/Hausberg" ein Auswärtsspiel beim HSK. Unser Trainer vor Ort Tom B war von Tommys Partie sehr begeistert. Er hat mit guten Angriffsideen die gegnerische Stellung erstürmt. Keno hingegen habe mit einem "billigen Trick" eine Figur gewonnen. Dass sein König dabei lange auf die Rochade verzichtete, wurde zum Glück nicht bestraft. Piet hat verloren, Tom J hat gewonnen. Insgesamt hat das Team also 3:1 gewonnen und ist damit Tabellenführer. Schön, dass der Verband diese unterste Liga für Turniereinsteiger vor einigen Jahren eingeführt hat. Auch in den künftigen Jahren wollen wir so Einsteigern einen sanften Start ins Turniergeschehen ermöglichen.



Start der Mannschaftskämpfe

| 21.01.2026 | #182
OK, so ganz passt die Überschrift nicht. Die 1.Herren haben bereits die halbe Saison hinter sich (orientiert am Spielplan der Bundesliga, welcher über das ganze Jahr verteilt ist) und auch die 1.+2.Jugend haben bereits im Herbst angefangen. Aber in den unteren Ligen startet die Saison immer im Januar.

Am Freitag, den 9.1. hatten die 3.Herren (das ist eine frei erfundene Bezeichnung, die in anderen Sportarten wohl auch so gewählt wird, richtig ist aber, dass alle Geschlechter spielen dürfen und es keine Alterseinschränkung gibt) ein Auswärtsspiel bei Königsspringer. Da es an diesem Tag etwas geschneit hat und auch die Schule ausfiel, stand erst gegen Mittag fest, dass die Straßen OK sind und der HVV auch fährt. In Absprache mit dem gegnerischen Mannschaftsführer haben wir entschieden, ganz normal zu spielen.

Dank Siegen von Henryk, Ulrich und Bernhard, sowie Punkteteilungen von Ben, Mio und Daniel sowie Niederlagen von Henry und Jakob konnten wir 4,5:3,5 gewinnen. An einigen Brettern war mehr möglich, an einigen war auch weniger möglich.

Das Heimspiel der 2.Herren wurde leider vom Gegner Pinneberg abgesagt. Für uns ist das extrem blöd, weil wir unsere stärkste Besetzung zusammen hatten, was an potentiellen Nachholterminen leider nicht funktionieren wird. Bzw. es hätte am von uns gewünschten Nachholtermin sogar funktioniert, aber da wollen die Gegner nicht spielen, da sie als Schleswig-Holsteiner genau dann Ferien haben. Grummel. Wenn man sich dafür entscheidet, in Hamburg Mannschaftskämpfe zu spielen, sollte man sich den Hamburger Terminen anpassen. Blöde Verbandsentscheidung gegen uns.

Die 5.Jugend hatte ein Heimspiel, das 2:4 gegen die Schachelschweine verloren wurde. Gewonnen haben Keno und Max, verloren haben Tommy, Clemens, Vicco und Constantin.

Unsere 4.Jugend konnte das Heimspiel gegen Blankenese leider nicht spielen, weil die Fahrer dort den Weg gescheut haben.

Am Sonntag, den 11.1. hat die 1.Jugend in der Jugendbundesliga knapp mit 2,5:3,5 gegen Neumünster verloren. Ben und Henry konnten gewinnen, Umut spielte Remis, Mete, Luka und Daniel haben verloren. Die 2.Jugend hat 2:4 gegen den HSK verloren. Max hat gewonnen, Matteo und Vukasin haben Remis gespielt, Lara, Mats und Mio haben verloren. Das war schon etwas ärgerlich, denn in einer Verlustpartie hatten wir einen glatten Turm mehr, aber eine angegriffene Dame wurde stehengelassen und in einem Endspiel mit T+L+5B vs. T+4B wurde einzügig L+Freibauer eingestellt.

Am Freitag, den 16.1. haben die 3.Herren gegen Barmbek 3,5:4,5 verloren. Gewonnen haben Lukas und Ben, Remis spielten Marvin, Valentin und Mio, verloren haben Dustin, Dennis und Anton.

Unsere neu gegründeten 5.Herren konnten zum Start 4:0 gegen Volksdorf gewinnen. Das Team besteht nur aus zwei Familien, Tom mit seinen Söhnen Keno und Luk, sowie Piet mit seinem Sohn Tommy. Dieses Mal setzte Piet aus und die anderen Spieler gewannen ihre Partien.



1. Mannschaft zaubert erneut

| 08.12.2025 | #181
„Ein Zauberer kommt nie zu spät, ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.“ (Gandalf in Herr der Ringe)

„Weisse Dame spielt nie ersatzgeschwächt. Es treten genau die Spieler an, die beabsichtigt sind." (Der, dessen Name nicht genannt werden darf)

Am Sonntag um 9 Uhr wachte der, dessen Name nicht genannt werden darf, auf, da er kurz Wasser lassen muss. Er griff nach seinem Handy um den Weg auszuleuchten. "Hmm, wer schrieb da um 5:16 Uhr eine Nachricht?" Ein geplanter Spieler meldete einen Magen Darm Virus und dass er nicht spielen könne. Der Nichtmannschaftsführer schrieb also fünf potentielle Ersatzspieler an in der Hoffnung, dass einer vielleicht zufällig ebenfalls viel zu früh wach ist. Tatsächlich kamen in den nächsten 30 Minuten drei Absagen, aber auch eine Zusage von Leonard. Also noch flugs den Mannschaftsführer informieren, was in der letzten halben Stunde passiert ist und danach noch etwas an der Matratze horchen.

Alle Spieler waren so rechtzeitig wie Zauberer da. Halt genau dann, wenn sie es beabsichtigen. Zum Glück haben wir magische Schachfiguren, die sich ganz von selbst aufbauen.

Eren wurde durch eine krumme Eröffnung überrascht, die allerdings zumindest in Blitzpartien von Nakamura angewendet wird. Er tauschte ein paar Figuren und teilte dann den Punkt. Georg konnte uns in Führung bringen. Er klammerte einen Bauern ab und überstand die zeitweilig etwas unharmonische Stellung seiner Figuren. Leonard stand lange gut, eine Zeit lang auf Gewinn, hatte dann aber in Zeitnot Quatsch gemacht und verlor. Christian gewann eine typische Christian-Partie. Keine Figuren entwickeln, irgendwie Bauern am Königsflügel nach vorne schieben, Zeitnot, schlecht stehen, Taktik, fertig. Jan konnte die Kraft des Läuferpaars demonstrieren und ganz zum Ende ein hübsches Mattnetz stricken. Florian gewann einen Bauern und hatte zusätzlich Angriff. Das reichte. Lars konnte im Endspiel einen schönen Mattangriff starten. René stand gut, übersah einen Trick, stand unangenehm, traf noch eine schlechte Entscheidung und verlor. Das ergibt einen 5,5:2,5 Sieg. Unsere magischen Figuren haben sich anschließend ganz von alleine zurück in den Schrank bewegt. Ein Spieler haut nicht vor dem Abbauen ab. Er ist immer genau da, wo er sein will. Zum Beispiel zu Hause. Und für zwei Flaschen Wasser wurde genau das bezahlt, was man bezahlen wollte. Nichts.

Zur Hälfte der Saison haben wir 6:2 Mannschaftspunkte und stehen auf Platz 2. Mit dem Abstieg sollten wir nichts mehr zu tun haben. Lars und Jan spielen bisher eine gute Saison und haben schon jetzt mehr Punkte gesammelt, als in der gesamten letzten Saison.



Norddeutsche Vereinsmeisterschaft 2025 U12

Deniz Schmidt | 15.11.2025 | #180

Mit fünf Spielern sind wir beim NDV U12 angetreten. Als letzte gesetzte Mannschaft hatten wir nicht die besten Startvoraussetzungen, da die 2 stärksten Spieler ausfielen, aber am Ende wurde es ein ganz ordentlicher 14. Platz von 19 Teams.

1. Runde: Spielfrei

Die erste Runde hatten wir spielfrei, was als Remis gewertet wurde. Als letzte gesetzte Mannschaft gingen wir damit wenigstens nicht punktlos ins Turnier. Die nächsten Gegner würden dadurch zwar stärker sein, aber wir bekamen die Chance auf vernünftige Partien. Im Ersatzturnier konnten wir uns schon mal warmspielen.

2. Runde: SK Weisse Dame Hamburg (Setzplatz 19) - SK Lehrte (Setzplatz 17)

1:3 Niederlage

Unser Gegner hatte überraschend sein erstes Spiel gewonnen. An Brett 1 konnte Justus Skandinavisch spielen, manövrierte sich aber leider in komplizierte Gewässer und erlag dem besseren Gegner. Keno spielte seinen Schotten und bekam eine angenehme Stellung, versuchte dann allerdings im falschen Moment die Stellung zu brechen und opferte ohne große Not eine Leichtfigur – die Niederlage folgte.

An Brett 3 blitzte Thomas ein solides Damengambit runter, um dann im entscheidenden Moment in einem haushoch gewonnenen Turmendspiel einen sehr schlechten Zug zu spielen, der den Turm einstellte und die Partie sofort verlor. An Brett 4 spielte Matteo ebenfalls schnell, hatte aber mehr Glück und gewann.

Eine unglückliche Runde, in der mehr drin gewesen wäre. Die Niederlage war unnötig, zeigte aber auch, dass vieles in diesem Turnier möglich war, vor allem wenn unsere Jungs die 90 Minuten +30sek/Zug auch einsetzen. (nach 40 Zügen gibt es nochmal 30 Minuten obendrauf)

3. Runde: Findorffer Schachfreunde (15) – SK Weisse Dame Hamburg

1,5:2,5 Sieg

Es ging gegen einen gut schlagbaren Gegner. An Brett 1 gab es viel Hin und Her, nachdem Justus sehr gut aus seinem Schotten gekommen war. Dann gab es Konzentrationsschwierigkeiten, es wurde aufgehört nachzudenken und die Dame 1-zügig eingestellt.

An Brett 2 wurde Skandinavisch gespielt, was zu einer schwierigen Stellung führte. Die schwache Grundreihe wurde außer Acht gelassen, glücklicherweise konnte der Gegner den Ausmacher nicht finden, ging in ein schlechteres Bauernendspiel und verlor dieses prompt gegen Keno. dies war die letzte gespielte Partie – wir gingen davon aus, dass sie Remis ausgehen würde und der gesamte Kampf ebenfalls unentschieden enden würde.

An Brett 3 spielte Thomas schnell und stellte einen Bauern ein, den der Gegner im zweiten Versuch auch nahm. Dann wurde ihm in schlechterer Stellung Remis geboten, welches Thomas angenommen hatte. An Brett 4 machte unser Ersatzspieler Max sein erstes Debüt und schaffte es, seinen Gegner im Italiener mit einem schönen Königsangriff zusammenzuspielen. Beide spielten sehr schnell, sodass am Ende die Uhr die ganzen 90 Minuten Spielzeit für beide Parteien anzeigte.

Wir gewannen den zweiten regulären Mannschaftskampf eher glücklich, allerdings zeigte es auch, dass alles möglich war.

4. Runde: SC Aurich (12) - SK Weisse Dame Hamburg

2:2 Unentschieden

Am Sonntagnachmittag ging es gegen die an 12. gesetzten, die durch die Bank weg bessere Spieler hatten – allerdings nicht unschlagbar. Diesmal setzte unser Matteo aus. An Brett 1 kam ein Sizilianer aufs Brett und Justus verlor die Übersicht, als die Stellung sich verkomplizierte. In den entscheidenden Punkten wurde sich nicht konzentriert, ein Gewinn wurde übersehen und dann auch noch ein Turm eingestellt. Keno spielte eine solide Partie, setzte seinen Gegner unter Druck und gewann ohne weitere Probleme. An Brett 3 spielte Matteo schnell, allerdings wurde ein schöner Königsangriff hingelegt, der den Gegner zum Erliegen brachte. An Brett 4 hatte Max schön alle Figuren entwickelt und rochiert, nutzte dann allerdings seine Zeit nicht zum Nachdenken und stellte eine Figur ein.

Der Kampf ging 2:2 unentschieden aus, was bei den Umständen gerechtfertigt schien.

Nachdem Mittagessen haben wir uns noch ein Eis als Nachtisch gegönnt.

5. Runde: SK Weisse Dame Hamburg – Elmshorner SC (7)

0,5:3,5 Niederlage

In dieser Runde setzte Keno aus. Justus hatte einen harten Brocken mit 1750 DWZ vor sich. Dieser stellte früh 1-Zügig seinen Turm ein, jedoch konnte Justus dies nicht ausnutzen und verlor dennoch die Partie.

Thomas an Brett 2 spielte eine für beide Seiten chancenreiche Partie. Die Qualität mehr wurde nicht verwertet und er spielte Remis. An Brett 3 spielte Matteo. Matteo fand ein interessantes Figurenopfer, spielte es jedoch sehr ungenau weiter, sodass der Gegner die Partie mit der Mehrfigur gewann. An Brett 4 kam Max schön aus der Eröffnung raus, aber es wurde wieder zu schnell gespielt und es folgte ein Figureneinsteller.

6. Runde: USV Halle (10)- SK Weisse Dame Hamburg

2,5:1,5 Niederlage

Eigentlich hätte unser Justus in dieser Runde aussetzen sollen, allerdings hatte Keno Kopfschmerzen, weshalb wir wieder mit der gleichen Aufstellung wie in Runde 5 spielten. Diesmal gegen den USV Halle, die alle leicht stärkere Spieler als wir hatten.

An Brett 1 spielte Justus seinen Schotten und übersah einen Qualitätseinsteller, fand jedoch noch ein hübsches Dauerschach, das ihn ins Remis rettete. An Brett 2 manövrierte Thomas in eine schwierige Situation und verlor die Kontrolle im Endspiel, was zur Niederlage führte.

An Brett 3 hatte Matteo den d-Bauern im langsamen Italienisch eingestellt. Trotzdem fand er einen Weg, die gegnerische Dame zu fangen, was dann doch den Sieg heimfuhr. An Brett 4 stellte Max leider recht zügig eine Leichtfigur ein und verlor.

Nach der Partie wollten wir noch einmal ans Elbufer, jedoch ist der gesamte Bereich gesperrt gewesen, da es marode sein soll.

7. Runde: SK Weisse Dame Hamburg – USV Halle (16)

3,5:0,5 Sieg

Um mit einem Sieg in der letzten Runde heimzufahren, spielten wir wieder mit unserer Top-Aufstellung. Der Tag begann früh um 7:00 Uhr – die Zimmer mussten vor der Partie bereits fertig sein und die Koffer gepackt. Also schnell packen, auf die Partien vorbereiten, frühstücken und dann in die letzte Partie.

An Brett 1 wurde eine solide Partie gespielt. Justus traute sich jedoch nicht, eine bessere Stellung weiterzubehandeln, und bat mich, Remis bieten zu dürfen. Da dies den Sieg der Mannschaft sicherte, kam es auch dazu.

An Brett 2 stellte der Gegner ohne Not eine Leichtfigur ein, was von Keno souverän gewonnen wurde. An Brett 3 fand Thomas im richtigen Zeitpunkt den Gegenschlag im Zentrum in der Schottische Eröffnung und setzte den Gegner weiter unter Druck. Dies führte zu einem Qualitätseinsteller des Gegners, der zum Sieg führte. An Brett 4 stellte die Gegnerin ebenfalls eine Leichtfigur ein, und Mateo knüpfte ein schönes Mattnetz.

Vor der Siegerehrung gab es nochmal ein Eis. Wir mussten uns bei der Siegerehrung auch beeilen, da wir noch die Bahn erwischen wollten. Mit einem schnellem Gang haben wir sie noch erreicht.

Endergebnis: Platz 14 von 19 – deutlich besser als die Setzliste vermuten ließ!

Alles in allem lag die Leistung der Jungs über den Erwartungen, und die meiste Zeit wurde solides Schach gespielt. Ein erfolgreiches Turnier für unser Team!

Die Partien können auf HIER gefunden werden und nachgespielt werden.




1. Mannschaft hält gegen den nächsten Favoriten stand.

Rene Mandelbaum | 17.10.2025 | #179
Zweite Runde Landesliga Hamburg: SKJE 1 – Weisse Dame 1
Gegen den SKJE haben wir auf dem Papier ähnlich viele Chancen wie die Herrenmannschaft des SV Meppen beim Fußballmatch gegen Bayern München. Wir waren an jedem Brett schwächer – die Differenz von 50 Elo-Punkten an Brett 8 (Sebastian mit Schwarz gegen Birger Wenzel) war das für uns günstigste Verhältnis. So ist es eben, wenn man eine Mannschaft voller Hobbyspieler hat und gegen Teams spielt, die sich zur Verwirklichung ihrer Saisonziele gezielt verstärkt haben.
Christian machte an 7 mit Weiß gegen Behrhorst remis. Seine Stellung gab anscheinend nicht viel her – hier wäre Spott über 1. Sf3/g3/b3-Aufbauten möglich, aber angesichts des Punktgewinns gegen einen FM gratulieren wir Christian.
Auch Florian an 1 spielte mit Weiß gegen GM Rogoczenko remis. Bravo für den halben Punkt gegen einen starken Titelträger – die Eröffnungsfeinheiten in Französisch darf unser einziger Titelträger gern selbst erläutern.
Als bald darauf René gut vorbereitet im Grünfeldinder mit Schwarz gegen Robin Keyser einen halben Punkt beisteuerten, durften wir hoffen, nicht die erwartete haushohe Niederlage zu erleiden – die anderen Bretter sahen schlimmstenfalls umkämpft für uns aus.
An Brett 6 nahm Jan das Angebot seines Gegners R. Zart an, was uns zumindest zwei Brettpunkte sicherte (ich hätte Jans Damengambit zwischenzeitlich für ein wenig bedenklich gehalten, verstehe aber nichts davon).
Auch Georg konnte sein spannungsgeladenes Endspiel mit einem Minusbauern und Mehrheiten auf unterschiedlichen Flügeln dank putzigen Fesselungsmotiven gegen den schwarzen Springer auf d5 gegen IM Wegner remis halten. Auch hier ein großes Bravo.
An 8 hielt Sebastian mit Schwarz ebenfalls eine schwerblütige Partie gegen 1.d4 remis. Drei Punkte und zwei Partien – war da vielleicht etwas möglich?
Leider musste Eren seine Schwarzpartie gegen GM Elisabeth Pähtz trotz guter und hartnäckiger Verteidigung aufgeben.
Es stand 3:4 gegen uns.
Lars hatte in der letzten Partie mit Weiß gegen Wirthgens überraschenden Königsinder den Angriff am Damenflügel ins Rollen gebracht, während Wirthgen den weißen König jagte. Nach ein paar weißen, später auch schwarzen Ungenauigkeiten hatte Wirthgen seine Gewinnstellung verdorben und musste in ein Endspiel mit einer Minusfigur gegen nur einen Bauern einlenken. Lars aktivierte seine Figuren und stellte den schwarzen König in eine Mattstellung – das Ende kam im 57. Zug.
4:4, wir bleiben ungeschlagen und haben uns gegen zwei der nominell stärksten Mannschaften, SKJE und Großhansdorf, behauptet – ein super Saisonauftakt.
(Lars mit leichter Unterstützung von René)



Erfolgreicher Saisonstart der 1. Mannschaft

| 13.10.2025 | #178
Am Sonntag, den 28.9. startete die Saison für alle höheren Spielklassen, also Bundesliga, Oberliga und Landesliga. Im Gegensatz zu den "normalen" Mannschaften wird in der höchsten Hamburger Liga am Sonntag gespielt. Das berühmte Liga-Orakel, welches die Endtabelle aufgrund der Wertungszahlen der Teams vorhersagt, hat uns nach neun Jahren als Abstiegskandidat erstmals im Mittelfeld vorgesehen. Gegner Großhansdorf ist allerdings hinter dem SKJE und Diogenes Aufstiegsfavorit. Aber das Orakel geht davon aus, dass alle Teams immer die Nummern 1-8 ans Brett bekommt. Bei uns war das wegen dies, das, Ananas leider nicht möglich. Zum Glück hatte Großhansdorf dieses Mal nur einen ihrer Söldner mitgebracht. Auf dem Papier waren wir zwar Außenseiter, aber nur an zwei Brettern so wirklich deutlich.
Christian erbeutete ausgangs der Eröffnung einen Bauern, nahm dann aber ein Remisangebot an. Die Engine hätte weitergespielt.
In einem spannenden Mittelspiel übersah Erens Gegner eine Taktik, was uns früh in Führung brachte.
Ebenfalls noch im Mittelspiel bot Mete in wilder Stellung Remis an, was akzeptiert wurde. Die Engine sah ihn allerdings vorne.
Das 3:1 konnte René erzielen. Nach einigen beidseitigen Ungenauigkeiten konnte er sich einen Bauern schnappen und im Endspiel sicher verwerten.
Bei Georg ist leider früh ein Bauern verloren gegangen. Ein Qualitätsopfer gab ihm zumindest noch praktische Chancen und im Endspiel gab es dann tatsächlich noch einen Remisweg, den er leider übersah. So ging die Partie verloren.
Lars konnte sehr viel Raum gewinnen und der gegnerische Befreiungsversuch unter Opfer ging schief.
Beim Stand von 4:2 konnte Leonard mit einem Remis den Mannschaftssieg absichern. Er stand zwar lange Zeit besser, fand aber nicht den Ausmacher.
Florian opferte in einem wilden Sizilianer eine Qualität und schätze die Folgen durchaus gut ein. In Zeitnot übersah er allerdings einen Trick und verlor dann leider doch noch. Egal.
Das Team hat gewonnen und damit einen ersten Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht.



U16 NDVM 2025 in Prora auf Rügen

Deniz Schmidt | 16.09.2025 | #177

Am Freitag, den 5.9, ging es für unsere U16 Jungs Ben, Henry und Mio unterstützt durch zwei unserer U14 Jungs Tobias und Leopold nach Rügen. Dort fanden die Norddeutsche Vereinsmeisterschaften 2025 U16, U12w und U16w in einem der acht jeweils 550m langen historischen Gebäuden direkt am Ostseestrand statt. Als an 13 von 15 gesetztes Team (wenn man der Setzrangliste glauben schenken darf...) war von vornherein klar, dass es kein einfaches Turnier werden würde.

Anfahrt: Nach Prora zu fahren dauert, wenn alles glatt läuft , etwa 5 Stunden, leider muss man vier mal umsteigen, also fuhren wir um auf Nummer sicher zu gehen früher als die anderen Hamburger Vereine los. Dies stellte sich als erster guter Zug des Turniere heraus, denn wir kamen ohne Verspätung als die ersten in der Jugendherberge an, die Schachelschweine, die 2 Stunden nach uns losfuhren, kamen hingegen 6 Stunden nach uns als letztes an.

Tag 1: Die erste Runde ging gegen USC Magdeburg. Ben entschloss sich spontan am Brett einfach mal das Skandinavische Gambit zuspielen und dann seinen weißfeldrigen Läufer auf c8 einzusperren, sein 400 DWZ Stärkere Gegner startete ein Königsangriff fand aber nicht die richtige Angriffsidee während sich Ben gut verteidigte. Die Partie endete remis gutes erstes Ergebnis für Ben! Henry bekam relative schnell leichten Vorteil durch das Läuferpaar und dem nicht rochierten König im Zentrum, verpasste aber die Chance die Stellung zu öffnen und musste dann ein leicht schlechteres Endspiel bis Zug 84 verteidigen. So gab es die längste Partie des Tages sowie den zweiten halben Punkt für das Team. Mio ließ seine Dame relativ früh fangen und weil er so ein netter Typ ist, hat er nicht mal das maximal mögliche Material für die Dame mitgenommen. Es wurden noch einige Züge gespielt und letztendlich hat Mio seine Partie verloren. Leopold spielte einen relativ ereignislosen Abtauschfranzosen, ließ dann eine Leichtfigur fangen (das sollte diese Turnier über öfters passieren). Netterweise stellte auch sein Gegner eine Figur ein und die Partie endete Remis. 1,5-2.5 Niederlage. Schade. In Runde 2 gab es dann auch direkt Spielfrei, wenigstens war das Wetter gut und der Strand nah. Auch der ein oder andere südamerikanische Tempel wurde nach Gold durchforstet

Tag 2: In Runde 3 gab es dann auch den ersten Sieg gegen den Delmenhorster SK. Ben gewann seine Partie gegen den einzigen DWZ schwächeren Gegner im Turnier. Henrys Gegner opferte auf gut Glück einen Läufer auf f7, landete dann nach einigen ungenauen Zügen in einem leicht besseren Endspiel mit mehr Material (Figur gegen 2. Bauern) machte dann aus Angst vor dem gedeckten Freibauern remis. Mio stellte im Italiener einen Springer nach f5, Gewann durch diesem dann zwei Bauern, eine Qualität und die Partie. Tobias hatte leichte Eröffnungsschwierigkeiten, nutze dann die ein oder andere Chance nicht und spielte Remis. 3-1 Sieg! In Runde 4 gegen den Lübecker SV setzte Ben aus, der Rest der Mannschaft gefühlt leider auch nach etwa 90 Minuten stand es schon 0-3 und wenig später dann 0-4. Ärgerlich.

Tag 3: Runde 5 war unser einziges Stadtderby gegen die nur zu dritt antretende SchVgg Blankenese. Ben unberechenbar wie eh und je entschloss sich diesmal für das Londonersystem und landete in einer gute Karlsbader Struktur, bis er dann einzügig eine Qualität "opferte" und verlor die Partie. Auch bei Mio gab es ein Londonersystem. Er verteidigte souveräne den Königsangriff, gewann Material, stellte es wieder ein und wickelte ein schlechteres Turmendspiel in ein verlorenes Bauernendspiel ab und gab dann auch sofort auf... Tobias spielte seinen c3 Italiener vielleicht etwas zu schablonenhaft, gewann dann einen Springer: 1-0 Der Kampf endete also etwas enttäuschend 2-2. Ein Aufbaugegner täte uns jetzt gut, leider gab es dass bis jetzt stärkste Team den SK Doppelbauer Kiel. Mit im Schnitt etwa 350 DWZ weniger DWZ starteten wir in Runde 6. Bei Ben gab es einen spannenden Benoni mit vertauschten Farben in dem sich vermutlich der bessere Spieler durchsetzten würde... oder man macht einfach mal remis. Nicht viel gelernt dennoch ein remis gegen einen Gegner mit 500 DWZ mehr kann man mal mitnehmen. Henry kam gut aus der Eröffnung in ein Endspiel mit besseren Figuren, schätzte am Ende der Partie die Stellung falsch ein und machte in einer vielversprechenden Stellung remis. Hier ein Appell an alle, die das hier Lesen: Zeigt mehr Kampfgeist und kämpft alle eure Partien aus, ihr lernt dann nicht nur mehr sondern werdet langfristig besser punkten! Tobias bekam als schwarzer Spieler alles was man sich in einem Vorstoß Caro-Kann wünschen kann, übersah leider eine gewinnende Taktik (Schach und Schlagzüge rechnen!) , ließ einen weißen Bauern nach f6 und verlor wenig später. Leopolds Gegner startet im Italiener einen dubiosen Angriff am Königsflügel und Leopold "folded under zero pressure" und öffnete per Figurenopfer Linien gegen seinen eigenen König. Die 1-3 Niederlage war echt schade, denn da war mehr drinnen. Tag 4: In der letzten Runde spielten wir gegen KSV Rochade Göttingen. Ben stand durchgehend gedrückt, beide Seiten nutzten viele kleine Chancen nicht aus und die Partie endete Remis. Henry spielte ein gut aber leider auch ereignislose Partie, wenn der Gegner keine Fehler macht, ist es schwer zu gewinnen. Remis. Mio spielte seinen vielleicht etwas zu zahm und ließ seinem Gegner zu viel Zeit einen unaufhaltsamen Königsangriff aufzubauen und verlor die Partie. Tobias spielte eine Isolanie-Stellung und stellte seine Figuren leider auf die falschen Felder und bekam leider keine Initiative. Er verlor den d4 Isolanie und dann auch noch eine Figur. Wieder mal eine 1-3 Niederlage.

Am Ende landeten wir mit 4:10 Mannschaftspunkten leider nur auf dem 14. Platz, aber es wurden viele lehrreiche Partien gegen starke Gegner gespielt. Unsere Jungs haben eigene schwächen identifiziert und hoffentlich neue Motivation gewonnen.

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6. Jugend gewinnt kampflos

Rene Mandelbaum | 09.07.2025 | #176
Eigentlich hätte unsere 6. Jugend erst in zwei Tagen das letzte Spiel der Saison. Es wäre ein Auswärtsspiel bei Diogenes. Heute hat aber der gegnerische Mannschaftsführer geschrieben, dass er keine Mannschaft zusammen bekommt. Bei einem Heimspiel ungewöhnlich, aber naja. So haben die von uns geplanten Spieler Lukas, Julius, Gavrilo, Joris, Luk, Noah, Kalle und Emil 8:0 gewonnen und damit alle vier Wettkämpfe in der Liga für sich entschieden. Damit endet eine extrem erfolgreiche Jugendsaison. Unsere drei U12 Mannschaften, bzw. die 4., 5. und 6. Jugend konnte jeweils die eigene Staffel gewinnen, was uns im letzten Jahr ebenfalls gelungen ist. Das spricht für eine sehr starke Nachwuchsarbeit, auch in der Breite.



Es gibt nur zwei mögliche Ergebnisse, Sieg, Niederlage oder Unentschieden.

Rene Mandelbaum | 06.07.2025 | #175
Am Freitag, den 4.7. gab es mal wieder drei Wettkämpfe zu organisieren. Um es besonders gut zu machen, wurde die WhatsApp Gruppe der 2. Jugend bereits eine Woche vorher genutzt. Schnell sagten drei Spieler zu und drei ab. Praktikum und Abireise. Ersatz war schnell gefunden und die Aufstellung wurde verschickt. Da kann ja nichts schief gehen.
Um 17 Uhr waren nur drei Spieler anwesend. Ersatzspieler Taha hatte Bescheid gegeben, dass er Buspech hatte. Lasse und Vukasin hatten den Wettkampf einfach vergessen, machten sich dann aber auf den Weg. 30, bzw. 50 Minuten Zeitnachteil ist aber keine gute Basis für eine gute Partie. Der Wettkampf verlief aber trotzdem spannend. Gegen die aus verschiedenen Ländern und Vereinen zusammengecastete Nachwuchsauswahl verloren wir am Ende trotzdem 1,5:4,5. Lasse konnte gegen einen Jugend-WM Teilnehmer gewinnen, Tobias teilte den Punkt aus der Position der Stärke heraus. Ben, Vukasin, Arthur und Taha haben leider verloren. Trotzdem ist unsere Mannschaft mit 8:2 Punkten als Tabellenzweiter in die Jugendlandesliga, die höchste Hamburger Spielklasse, aufgestiegen.
Die Stammspieler der 4. Jugend sagten zu 87,5% zu. Und mit Tommy stand auch gleich ein guter Ersatzspieler bereit. Alle Spieler waren überpünktlich vor Ort. Vielleicht sollten unsere Oberstufenschüler in Zukunft auch besser von den Eltern geschickt oder gebracht werden?! Da wir das Hinspiel gegen den SKJE nach hartem Kampf am Ende sehr hoch mit 1:7 verloren hatten, waren wir vorgewarnt, aber auch motiviert zu zeigen, dass wir nicht soooo schlecht sind, wie das Hinspiel vermuten lässt. Und tatsächlich gelang eine deutliche Leistungssteigerung, besonders im Bereich "Bedenkzeit nutzen". Durch Siege von Jakob, Tommy, Philipp und Janus sowie halbe Punkte von Niclas, Justus und Joshi und eine Niederlage von Henri konnten wir 5,5:2,5 gewinnen, was dank der hohen Siege gegen den HSK (7:1 und 8:0) tatsächlich noch den Gruppensieg bedeutet. Das war nicht unbedingt zu erwarten. Betreuer Tom war mit der Leistung sehr zufrieden.
Am Abend hatten die 2. Herren noch ein Heimspiel. Da der Klassenerhalt sowohl für uns als auch die Gegner bereits feststand, wurden einige Punkte schnell geteilt, bzw. abgeschenkt. Tom, David S (beide Remis) und Marvin (doofe Eröffnung, diesdas) wollten sich lieber früh dem großartigen Spiel "Tempel des Schreckens" widmen. Lennert, David M, Leonard und Valentin teilten später den Punkt. Deniz konnte gewinnen. Das ergibt ein 4:4 und damit einen Platz in der vorderen Tabellenhälfte.



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